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Sicherheit auf dem Trödelmarkt gewährleistet

Am vergangenen Wochenende (12./13.05.12) gewährleistete der DRK Ortsverein in Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt die Sicherheit der Besucher des Trödelmarktes, sowie der Bewohner der stark besuchten Altstadt.

Hierzu wurden bereits freitags erste Absperrmaßnahmen zwischen Stadthalle und Berufsschule getroffen, um die Rettungswege freizuhalten, was dank der großen Disziplin aller Besucher und Händler ohne Probleme funktionierte. Samstags und sonntags standen von 10:00 bis 18:00 Sanitätstrupps bereit, um ggf. schnelle Hilfe leisten und kleinere Blessuren vor Ort versorgen zu können. Glücklicherweise mussten diese nur einmal zu einem kleineren Einsatz ausrücken.

Weiterhin richtete der Ortsverein traditionell eine Baby-Wickelstube ein, welche von mehreren Familien dankbar genutzt wurde. Zudem wurde die DRK-Einsatzleitung erstmals von der Feuerwehr mit dem momentan in der Probephase befindlichen Digitalfunk ausgestattet, der somit unter realen Einsatzbedingungen getestet werden konnte.

Geburt an Rhein in Flammen

Während der Veranstaltung „Rhein in Flammen“ ereignete sich für die Helfer des Ortsvereins Linz ein besonderes Ereignis: Noch vor Beginn des Feuerwerks bat eine Schwangere um Hilfe, deren Fruchtblase geplatzt war. Nach der Erstversorgung wurde die werdende Mutter dem Linzer Rettungsdienst übergeben, der sie zügig in ein Neuwieder Krankenhaus einlieferte.

Für die restlichen Einsatzkräfte, welche in Kasbach in Bereitstellung standen, verlief der Abend ruhig. Es ereigneten sich erwartungsgemäß keinerlei größere Unglücksfälle, so dass nach dem Auflösen des Schiffskonvois in Bonn gegen 23:15 das Einrücken in die Unterkünfte angeordnet werden konnte.

Insgesamt waren ca. 25 Sanitätskräfte der Ortsvereine Linz, Bad Hönningen, Waldbreitbach, Neuwied und Vettelschoß im Einsatz, welche allesamt Personal und Fahrzeuge für die SEG-Sanität Linz zur Verfügung stellen.

DRK-Linz bei Rhein in Flammen

Auch dieses Jahr stellt der DRK Ortsverein Linz Teile des Einsatzkontingents bei der Veranstaltung Rhein in Flammen am kommenden Samstag, den 05. Mai 2012. Insgesamt wird im rechtsrheinischen Teil von Rheinland-Pfalz eine Sanitätsgruppe, bestehend aus über 20 Einsatzkräften mit mehr als 10 Fahrzeugen, zusammen mit den Feuerwehren der Verbandsgemeinde bereit stehen, falls es auf dem Rhein zu einem Schiffsunglück kommen sollte. Des Weiteren wird während der Passage des Schiffkonvois in Linz ein KTW des Ortsvereins am Fähranleger bereit stehen, um dort ggf. kleinere Hilfeleistungen für die Besucher zu erbringen. Zudem werden weitere Einsatzkräfte und Sanitätseinheiten linksrheinisch und jenseits der Landesgrenze in Bereitschaft stehen, um zusammen mit den Einheiten auf dem Rhein die Sicherheit aller Besucher zu gewährleisten.

Überraschende Herausforderung

Mit einer unerwarteten und überraschenden Herausforderung sahen sich am Samstag, den 14.04. drei frisch ausgebildete Sanitäter der Ortsvereine Linz und Bad Hönningen konfrontiert. Keine halbe Stunde nach bestandener Prüfung kamen die Helfer auf dem Heimweg an einer Unfallstelle vorbei und konnten mit dem frisch erworbenen Wissen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken.

Am frühen Nachmittag entdeckten die Sanitäter auf der Heimfahrt zwischen Leutesdorf und Hammerstein einen auf dem Radweg gestürzten Fahrradfahrer, welcher bei Eintreffen stark blutend am Boden lag. Das Team aus noch recht jungen Helfern begann ohne Verzögerung mit der medizinischen Versorgung, während ein erfahrener Kollege die Kommunikation mit der Rettungsleitstelle übernahm. Trotz geringen Erfahrungswerten trafen die drei jungen Kollegen die richtigen Entscheidungen und gewährleisteten so, dass die nach 10 Minuten eintreffende Rettungshubschrauberbesatzung nur noch einige, wenige ärztliche Maßnahmen durchführen musste. Nicht zuletzt dank der guten Erstversorgung der jungen Sanitäter und der lückenlos ineinander greifenden Rettungskette konnte der Patient schnell mittels Hubschrauber in ein Schwerpunktkrankenhaus ausgeflogen werden.

Karneval 2012 – Abschlussbericht

Anstrengende aber dennoch fröhliche Tage haben die Einsatzkräfte des Ortsvereins hinter sich. Insgesamt über 500 Einsatzstunden wurden für die Sicherheit aller Karnevalisten im Großraum Linz/Bad Hönningen erbracht. Trotz dieser Belastung standen zusätzlich noch Kräfte zur Menschenrettung beim Altenheimbrand in Unkel am Karnevalssonntag bereit.

Nachdem die gesteigerten Einsatzzahlen am Närrischen Wochenende viele Notfälle bei den Rosenmontagszügen in der Region befürchten ließen, stellte sich die tatsächliche Einsatzlage glücklicherweise deutlich ruhiger dar: Sowohl beim Unkeler als auch beim Linzer Rosenmontagszug war kein Eingreifen der bis zu 11 Sanitäter nötig. Etwas anders sah es hingegen am Veilchendienstag in Bad Hönningen aus. Nachdem ein Fahrzeug der Hönninger Kollegen von der Rettungsleitstelle zu einer Reanimation nach Asbach abgerufen wurde, entwickelte sich die Lage in Bad Hönningen selbst etwas arbeitsreicher. Zwei chirurgische Notfälle mussten nach dem Zug vor der Mehrzweckhalle versorgt werden. Insgesamt standen auch hier zeitweise 5 Einsatzkräfte des Ortsvereins Linz mit zwei Fahrzeugen bereit.

Für die Einsatzkräfte waren die Karnevalsdienste alles in allem eine gewohnte Belastung, bei der sie viel Dank und Wertschätzung, sowohl durch die Veranstalter, aber gerade auch nach dem Altenheimbrand in Unkel durch die Bevölkerung erfahren haben.

SEG-Einsatz in Unkel

Am heutigen Sonntag, dem 19.02.2012 gegen 09:10, wurde die SEG-Linz, deren Mitglieder auch durch den Ortsverein Linz gestellt werden, zu einem Brandeinsatz nach Unkel gerufen. Laut erster Meldung durch die Rettungsleitstelle sollten die SEG-Fahrzeuge lediglich zur Absicherung der Feuerwehrkräfte dienen. Allerdings wurde noch auf der Anfahrt die Alarmstufe erhöht und Vollalarm ausgelöst, sodass sich ca. 50 Einsatzkräfte von DRK und Maltesern aus dem gesamten Kreisgebiet auf den Weg nach Unkel machten. Vor Ort brannte ein Nebengebäude des Seniorenheims St. Pantaleon. Beim Eintreffen waren bereits drei Rettungswagen, ein Notarzt und der Rettungshubschrauber Christoph 3 aus Köln im Einsatz, um die 4 Verletzten zu versorgen.

Im weiteren Verlauf stellte sich die Lage jedoch besser dar als zunächst befürchtet, sodass sowohl die Rettungsdienstkräfte, als auch der Rettungshubschrauber und ein Großteil der SEG-Kräfte wieder abrücken konnten. Lediglich zwei KTW aus Linz und Bad Hönningen, ein Spezialfahrzeug aus Dierdorf, ein MTW der SEG-Betreuung und der Einsatzleitwagen blieben vor Ort, bis mit Gesundheitsamt und Altenheimleitung der Verbleib der Bewohner des Nebengebäudes geklärt war. Nachdem gesichert war, dass alle Senioren in anderen Gebäudeteilen des Altenheims unterkommen konnten, rückten auch die verbliebenen Kräfte gegen 12:30 Uhr wieder in ihre Unterkünfte ein.

 

Weitere Bilder und Informationen können der Lokalpresse entnommen werden:

www.rhein-zeitung.de/regionales/neuwied_artikel,-Brand-in-Unkel-Feuer-im-St-Pantaleon-Retter-gesucht-_arid,383112.html

www.rhein-zeitung.de/fotos/fotos-neuwied_costart,1_mmid,11891.html

 

Zwischenbericht Karneval

Dass mit dem Alkoholpegel auch die Verletzungshäufigkeit steigt mussten die Sanitäter des DRK OV Linz während der ersten Phase des Karnevals feststellen.

Während auf dem Manöverball der Stadtsoldaten die Lage so ruhig war, dass lediglich einige Pflaster geklebt werden mussten, hatten die Einsatzkräfte am Närrischen Wochenende am 10. und 12.02.2012 alle Hände voll zu tun. Insgesamt mussten nach dem Rekordtief an Hilfeleistungen im vergangenen Jahr, dieses Jahr über 15 teils deutlich alkoholisierte Menschen sanitätsdienstlich versorgt werden. Sowohl Kreislaufprobleme, als auch Schnittwunden und Opfer von Schlägereien galt es zu behandeln. Auch die Betreuung von alkoholisierten Personen, die bei winterlichen Außentemperaturen hilf- und teils orientierungslos umherirrten, forderte den vollen Einsatz der Sanitäter. Weiterhin wurde der Veranstalter zusätzlich materiell durch Ausgabe von 5 Feldbetten unterstützt.

Insgesamt wurden bei den drei Veranstaltungen Manöverball, Strünzerball und Bürgerfrühschoppen ca. 300 Einsatzstunden für die Sicherheit der Karnevalisten geleistet. Hierbei waren zeitweise bis zu 10 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen und einer Unfallhilfsstelle vor Ort.

Der kommende Straßenkarneval wird die Sanitäter des OV Linz nochmals vollsten fordern. Während momentan die letzten Vorbereitungen laufen, werden ab Samstag fast täglich Einsatzkräfte unterwegs sein, um Kollegen anderer Ortsvereine zu unterstützen und insgesamt drei Karnevalszüge in der Region abzusichern.

Damit Sie an Karneval nicht selbst in eine Notlage geraten, finden Sie hier einige Tipps: [mehr]

Allen Karnevalisten wünschen wir fröhliche und hoffentlich sichere Feiertage.

Feuer in Linzer Altstadt

Am Sonntag, den 16.10.11 brach am Morgen in einem Wohnhaus in der Linzer Altstadt ein Feuer aus. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Sanität, deren Helfer auch vom OV Linz gestellt werden, wurde zur Unterstützung der Feuerwehr mitalarmiert.

Zwölf Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen waren im Einsatz. Insgesamt wurden vier leicht verletzte Personen von der SEG versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Nach 3 Stunden konnten die letzten Helfer wieder abrücken.

Weitere Informationen hierzu bei der Feuerwehr Linz:

ffw-linz.de/index_htm_files/F3_Neustrasse_4_16102011.pdf

 

2 Notfälle in der Altstadt

Während des Antik- und Trödelmarktes am 13. und 14. August 2011 kam es im Bereich der Linzer Altstadt zu zwei Notfällen. Beide Male konnte die Rettungsleitstelle hierbei auf Sanitäter des DRK Ortsvereins Linz zurückgreifen, die an beiden Tagen ehrenamtlich für die Besucher des Trödelmarktes und die Bewohner der Altstadt bereit standen.

Bereits samstags mittags wurde das Linzer DRK zu einem unklaren Notfall in die Linzer Burg-Gastronomie gerufen. Während der RTW der Rettungswache noch auf der Anfahrt war, konnte der Patient bereits durch einen parallel alarmierten Fußtrupp des Ortsvereins erstversorgt werden. Dieser Notfall unterstreicht die Bedeutung der Sanitätsbereitschaft, da Rettungsfahrzeuge bei solchen Veranstaltungen oft nur mit großer Zeitverzögerung den Einsatzort erreichen können.

Auch sonntags griff die Rettungsleitstelle mangels freier Fahrzeuge auf den KTW des Ortsvereins zurück. Daraufhin galt es eine gestürzte Person in der Scherer-Passage zu versorgen und ins Krankenhaus zu transportieren.

Trotz dieser Notfälle war die Lage während des Trödelmarktes erwartungsgemäß ruhig, so dass lediglich kleinere Blessuren versorgt werden mussten.

Auf Europameisterschaften vorbereitet

Drei Wochen vor Beginn der Europameisterschaftsläufe Moto-Cross in Ohlenberg vom 19.-21. August 2011 haben 10 Helfer des DRK Ortsvereins Linz den Ernstfall trainiert. Bei einer praktischen Übung im Rahmen der regulären Fort- und Weiterbildung, die ganzjährlich an den Dienstabenden stattfindet, wurde die Versorgung eines Wirbelsäulenverletzten direkt auf der Moto-Cross-Strecke geprobt. Hierbei wurden erstmals eigens für diesen Einsatz angeschaffte, universell einstellbare HWS-Immobilisationskragen, die nach einem Unfall die verletzte Halswirbelsäule gegen Bewegungen während der Rettung schützen, eingesetzt. Diese neuen Modelle des Typs Ambu Perfit ACE ® bieten den Vorteil besser an die Halslänge der Verletzten angepasst werden zu können, sodass eine optimale Stabilisierung gewährleistet ist.

Weiterhin testeten die DRK-Helfer die Befahrbarkeit neuer Rettungswege, die durch den Umbau der Moto-Cross-Strecke entstanden sind, sowie die Möglichkeit Sanitätsstellen an der Strecke zu errichten.

Zusammen mit der Feuerwehr Kasbach-Ohlenberg und der DRK Ortsvereine aus dem gesamten Kreisgebiet stellt der DRK Ortsverein Linz jedes Jahr mit über 60 Einsatzkräften über drei Tage die sanitätsdienstliche Absicherung der Europameisterschaftsläufe sicher.

5. Senioren-Schiffstour erneut erfolgreich

Bereits zum 5. Mal unterstützte der DRK Ortsverein Linz die drei Linzer Seniorenheime bei der Durchführung einer Schiffstour nach Bonn. Insgesamt 61 Bewohner und 26 Begleitpersonen galt es von den drei Linzer Seniorenheimen (Linzer Berg, Seniorenresidenz, VG-Heim) vormittags zum Rhein und nachmittags wieder zurück zu transportieren. Um diese große logistische Aufgabe durchführen zu können, hatte sich das Linzer DRK Unterstützung aus Vettelschoß, Bad Hönningen und Dierdorf organisiert. Hierdurch standen insgesamt 5 DRK-Fahrzeuge zur Verfügung, welche teilweise die Möglichkeit bieten, Rollstühle sicher zu transportieren.

Für die Teilnehmer bot die Schiffstour eine willkommene Abwechslung zum Heimalltag, so konnte bei Kaffee und Kuchen z.B. die schöne Aussicht auf Rolandsbogen, Drachenfels und Co. genossen werden.

Nachdem gegen 18:00 Uhr die letzten Bewohner wieder nach Hause gebracht waren, konnten alle beteiligten Helfer auf Einladung des Seniorenheims der Verbandsgemeinde den Tag bei einem Imbiss Revue passieren lassen.

SEG-Einsatz: 1 Tote auf A3

Am Freitag morgen um 3:45 wurde die SEG-Sanität, deren Kräfte unter anderem durch den DRK OV Linz gestellt werden, zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn 3 in Höhe Anschlussstelle Neustadt/Wied alarmiert. Laut ersten Ermittlungen scheint der Fahrer eines Kleinbusses in Sekundenschlaf gefallen und daher auf einen LKW aufgefahren zu sein. Beim Eintreffen der SEG-Kräfte waren die 7 betroffenen Insassen bereits durch Feuerwehr und Rettungsdienst versorgt, so dass lediglich der Abtransport in die umliegenden Krankenhäuser unterstützt werden musste. Für die Beifahrerin des Kleinbusses kam allerdings jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Gegen 05:00 Uhr konnten alle SEG-Kräfte wieder in die Unterkünfte einrücken und den Einsatz beenden.

Weitere Informationen und Bilder können der Regional-Presse bzw. den Pressemitteilungen von Polizei und Feuerwehr entnommen werden:

www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Frau-stirbt-bei-Unfall-auf-der-A3-_arid,276830.html

www.polizei.rlp.de/internet/nav/6aa/6aa70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=3422093f-897d-0131-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=10&press=true.htm

www.feuerwehr-neustadt-wied.de/VU%20BAB%2011-07-15

DRK Linz an Chemieschutzübung beteiligt

Mitglieder des DRK Ortsvereins Linz unterstützen am Samstag den 02.07.11 den Gefahrstoffzug der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Linz bei einer Chemieschutzübung. Als Übungslage wurde ein undichter Ammoniaktank auf einem LKW-Anhänger angenommen. Feuerwehreinheiten aus der gesamten Verbandsgemeinde wurden daraufhin zur „Unglücksstelle“ nach Dattenberg alarmiert, um den verletzten Fahrer zu retten und ein weiteres Austreten des Ammoniaks zu verhindern.

Die Einsatzkräfte des DRK Ortsvereins wurden einerseits zur Absicherung der Feuerwehrkräfte eingesetzt, da das Arbeiten mit Chemieschutzausrüstung eine hohe Belastung an Kreislauf und Kondition der Träger der Schutzanzüge darstellt. Andererseits waren die Kräfte auch in das Übungsszenario eingebunden. So galt es unter Leitung des Kreisfeuerwehr- und Leitenden Notarztes Dr. Markus Bleckwenn den „verletzten“ Fahrer und die im Einsatz „verletzten“ Feuerwehrleute vor Ort zu versorgen und fiktiv ins Krankenhaus einzuliefern.

Die Übung ist wieder einmal ein Beweis für die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK, von der nicht nur die Organisationen, sondern im Einsatzfall auch die Linzer Bevölkerung profitiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einsatzarchiv

Im folgenden einige besondere Einsätze der vergangenen Jahre.

 

 

2011: Einsatzreiches Wochenende

Ein einsatzreiches Wochenende stand den Sanitätern des DRK OV Linz über Christi Himmelfahrt bevor: Vier verschiedene teils überregionale Dienste mit mehreren Schichten galt es sanitätsdienstlich zu besetzen.

Bereits am Mittwoch begann die Großveranstaltung Rock am Ring, bei der auch das DRK des Kreises Neuwied vertreten war. Insgesamt 210,5 Helferstunden wurden allein durch das Linzer DRK auf dem Campingplatz C3 erbracht, wo zeitweise bis zu 350 Patienten durch 10 Helfer in 12 Stunden behandelt werden mussten.

Allerdings fanden auch in Linz diverse Veranstaltungen, wie das Jugendfußballtunier des VFB Linz statt. Auch dort waren zeitweise bis zu drei Sanitäter im Einsatz, um kleinere Blessuren der Sportler und Besucher fachgerecht zu versorgen.

Über eine Demonstration einer patientengerechten Rettung nach einem Verkehrsunfall konnten sich am Donnerstag die Besucher des Internationalen Drehorgelfestes freuen. Gemeinsam mit der Feuerwehr Linz wurde eine Schauübung abgehalten, bei der die Zuschauer alle wichtigen Handgriffe erklärt und vorgeführt bekamen, die in einer solchen Situation nötig sind.

Als wäre dies prinzipiell nicht schon genug für einen einzelnen Ortsverein, so wurden zusätzlich noch die Vettelschoßer Kollegen in Windhagen unterstützt: Beim Tag der offenen Tür der Firma Wirtgen versorgte ein Sanitäter des OV Linz zusammen mit Kollegen aus Vettelschoß, Waldbreitbach und Asbach vorwiegend Kinder, welche sich beim Rundgang über das Werksgelände kleinere Verletzungen zugezogen haben.

Zusammenfassend bleibt die Gesamtbilanz für dieses Wochenende zu ziehen: 8 Einsatzkräfte erbrachten zusammen 210,5 Helferstunden, davon über die Hälfte für Einsätze außerhalb des regulären Einsatzgebietes des DRK OV Linz – eine bemerkenswerte Leistung.

 

2011: SEG-Tag in Linz

100 ehrenamtliche Retter beim kreisweiten Ausbildungstag in Linz

Im April 2011 fand wieder ein kreisweiter Ausbildungstag für die Schnelleinsatzgruppen des DRK un der Malteser statt.

In Fachvorträgen und Gruppenarbeiten wurden dieses mal konkrete Szenarien wie die Einrichtung einer Notfallverpflegungsstelle erarbeitet. Auch die Evakuierung von Menschen mit verschiedenen Behinderungen, z.B. Erblindung oder der Transport von Rollstuhlfahrern wurde eingeübt.

Auch der Spaßfaktor und die Kooperation der einzelnen Helfer untereinander sollte nicht zu kurz kommen. Bei verschiedenen Spielen konnten die freiwilligen Helfer Teamgeist und organisatorisches Geschick unter Beweis stellen.

Abgerundet wurde der Tag durch einen KFZ-Marsch nach Fernthal, wo der gemeinsame Jahresrückblick für 2011 gefeiert wurde.

 

 

 

 

 

 

2010: Linzer Einsatzkräfte bei Nature One

Linz/Kastellaun – Vier Einsatzkräfte des DRK Ortsvereins unterstützten in der Nacht zum Sonntag die Kollegen des Kreisverbands Rhein-Hunsrück bei der Durchführung des Sanitätsdienstes im Rahmen der Nature One.

Das Einsatzgebiet der Linzer Helfer umfasste hauptsächlich die Versorgung im Betreuungsbereich des Sanitätszeltes, zudem war ein Sanitätshelfer zusammen mit Kollegen aus Altenkirchen im Streifendienst direkt auf dem Festivalgelände unterwegs, um Hilfsbedürftige aufzufinden und weiterer medizinischer Versorgung zuzuführen. Während der 12 h Schicht von Samstag auf Sonntag wurden viele hauptsächlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Patienten untersucht, betreut und versorgt, während die Festivalbesucher nur einige Meter entfernt den Hauptabend der Veranstaltung genossen und bis Sonnenaufgang und teils auch noch länger feierten. Insgesamt wurden durch DRK-Kräfte aus ganz Rheinland-Pfalz an dem Wochenende auf der ehemaligen Raketenbasis über 1200 Hilfeleistungen erbracht.

 

 

 

24.07.2010: 30 DRK-Kräfte aus dem Kreisgebiet bei der Loveparade – auch zwei Linzer Helfer mit dabei

Kreis Neuwied/Duisburg – 30 Einsatzkräfte aus dem Kreis Neuwied standen in Duisburg zur Bewältigung von Großschadenslagen in Bereitschaft – dass diese tatsächlich so schnell eintritt hatte zu Beginn niemand gedacht. Auch zwei Linzer Helfer waren mit vor Ort, einer zusammen mit zwei weiteren Kollegen sogar mit als ersteintreffende Kräfte im Tunnel.

Die Bilder die sich gerade diesen Einsatzkräften boten, erinnerten an kriegsähnliche Zustände, überall zwischen dem Unrat auf dem Boden lagen Schwerverletzte und teils reanimationspflichtige Patienten, auch Leichen waren in dem Chaos zu erblicken. Diese Eindrücke gilt es jetzt für die Einsatzkräfte zu verarbeiten, wobei sich nicht nur die exzellente Arbeit der Notfallseelsorger in Duisburg, sondern vielmehr auch die Möglichkeit zu Gesprächen mit Kameraden als extrem hilfreich erweist.

Diese Eindrücke blieben den anderen 27 Einsatzkräften glücklicherweise erspart. Sie wurden zunächst als Reserve vorgehalten, bis sie zusammen mit anderen Einheiten gegen 17:00 auf der gesperrten A 59 einen Behandlungsplatz errichteten, um von dort aus die medizinische Versorgung der Besucherströme, die später über die Gegenfahrbahn geleitet wurden zu sichern.

Aufgrund des überlasteten Mobilfunknetzes, erreichten die Helfer erst auf dem Rückweg am frühen Sonntagmorgen die vielen SMS von Freunden und Verwandten, welche besorgt versucht haben Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Gerade diese Sorge und Bestürzung über die Vorfälle bei der Loveparade und die Sorge um die dort eingesetzten Helfer seitens des eigenen Umfeldes zeigen die Wertschätzung der Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die unbezahlt ihre Freizeit opfern, um anderen zur Hilfe zu kommen. Dieser Umstand hilft ebenfalls bei der Bewältigung der traumatischen Ereignisse die sich während dieser Veranstaltung ereigneten – einer Veranstaltung die ganz anders hätte verlaufen sollen.

2010: DRK Linz bei Rock am Ring

Linz/Nürburgring – Wie bereits in den vergangenen Jahren meldeten sich Linzer Rotkreuzler freiwillig zum Großeinsatz am Nürburgring. Wetterbedingt waren diesmal mehr Einsätze zu bewältigen.

Die drei Linzer Helfer waren an einer Unfallhilfsstelle auf dem Campingplatzgelände eingesetzt, welche mit weiteren Sanitätern aus dem ganzen Kreis Neuwied gemeinsam betrieben wurde. Insbesondere während der Schicht von Samstagnacht bis Sonntagnachmittag wurde mit 123 Hilfeleistungen an dieser ein interner Einsatzrekord aufgestellt. Aufgrund des extrem sonnigen Wetters waren diesmal vor allem Sonnenbrände, Hitzeerschöpfungen, Sonnenstiche und Kreislaufprobleme zu versorgen, aber auch die typischen Verletzungen, wie Bänderverletzungen nach Umknicken des Fußes oder Wunden aller Art an den verschiedensten Körperstellen, sowie Alkoholvergiftungen waren nicht selten. Zusammen mit Kollegen aus dem ganzen Landesverband wurden insgesamt ca. 8500 Hilfeleistungen erbracht, welche in 865 Fällen mit einem Transport in umliegende Krankenhäuser endeten.

Weitere Informationen über den Großeinsatz zu Rock am Ring, sowie Fernsehbeiträge finden sie bei den Kollegen des DRK-Kreisverbands Ahrweiler:

http://www.kv-aw.drk.de/intern/multimedia/mediathek-zu-unserem-einsatz-bei-rock-am-ring-2010

 

 

2010: Helfer machen sich fit für den Ernstfall

100 ehrenamtliche Retter beim ersten kreisweiten Ausbildungstag - Der OV Linz ist mit fünf Helfern dabei.

Im Kreis Neuwied haben sich bisher zum Glück noch keine großen Katastrophen ereignet. Dennoch bereiten sich freiwillige Helfer immer wieder auf den Ernstfall vor.

Um für einen möglichen Notfall bestens gerüstet zu sein, bereiten sich die Helfer regelmäßig in unterschiedlichen Übungen und Schulungen auf ihre Einsätze vor. Jetzt fand erstmalig ein kreisweiter Ausbildungstag für die Schnelleinsatzgruppen in Neustadt statt.

Am Beispiel eines fiktiven Einsatzes sollten in Fachvorträgen und Gruppenarbeiten wichtige Fragen zum Ablauf eines Notfalls geklärt werden. Was bedeutet die Alarmierung konkret für jeden Einzelnen, und was gilt es zu beachten? Dürfen die Einsatzkräfte im Privatauto über rote Ampeln fahren, um schneller helfen zu können? In einem abwechslungsreichen Programm sollten diese und andere wichtige Fragen geklärt werden.

Auch der Spaßfaktor sollte bei diesem Ausbildungstag nicht zu kurz kommen, so wurden einige Inhalte in einem Quizspiel vermittelt.

Auch die Kooperation der einzelnen Helfer untereinander sollte gefördert werden. Bei verschiedenen Spielen konnten die freiwilligen Helfer Teamgeist und organisatorisches Geschick unter Beweis stellen.

 

In einem großen Konvoi mit rund 20 Einsatzfahrzeugen fuhren die Helfer von Neustadt durch das Wiedtal nach Hausen. Bei der Abschlussveranstaltung sollte noch einmal das vergangene Jahr betrachtet werden.

Im vergangenen Jahr brachten die ehrenamtlichen Helfer der Schnelleinsatzgruppen (SEG) im Kreis Neuwied für den Bereich Katastrophenschutz mit Einsätzen, Übungen und Fortbildungen exakt 3185 Stunden auf. Zu 13 Akuteinsätzen wie etwa den Bränden in den Altenheimen Bad Hönningen und Linz rückten die Freiwilligen des DRK und Malteser Hilfsdienstes aus, um den Rettungsdienst vor Ort zu unterstützen, Hilfsbedürftige zu betreuen oder Betroffene und Einsatzkräfte zu verpflegen.