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Feuer in Linzer Altstadt

Am Sonntag, den 16.10.11 brach am Morgen in einem Wohnhaus in der Linzer Altstadt ein Feuer aus. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Sanität, deren Helfer auch vom OV Linz gestellt werden, wurde zur Unterstützung der Feuerwehr mitalarmiert.

Zwölf Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen waren im Einsatz. Insgesamt wurden vier leicht verletzte Personen von der SEG versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Nach 3 Stunden konnten die letzten Helfer wieder abrücken.

Weitere Informationen hierzu bei der Feuerwehr Linz:

ffw-linz.de/index_htm_files/F3_Neustrasse_4_16102011.pdf

 

2 Notfälle in der Altstadt

Während des Antik- und Trödelmarktes am 13. und 14. August 2011 kam es im Bereich der Linzer Altstadt zu zwei Notfällen. Beide Male konnte die Rettungsleitstelle hierbei auf Sanitäter des DRK Ortsvereins Linz zurückgreifen, die an beiden Tagen ehrenamtlich für die Besucher des Trödelmarktes und die Bewohner der Altstadt bereit standen.

Bereits samstags mittags wurde das Linzer DRK zu einem unklaren Notfall in die Linzer Burg-Gastronomie gerufen. Während der RTW der Rettungswache noch auf der Anfahrt war, konnte der Patient bereits durch einen parallel alarmierten Fußtrupp des Ortsvereins erstversorgt werden. Dieser Notfall unterstreicht die Bedeutung der Sanitätsbereitschaft, da Rettungsfahrzeuge bei solchen Veranstaltungen oft nur mit großer Zeitverzögerung den Einsatzort erreichen können.

Auch sonntags griff die Rettungsleitstelle mangels freier Fahrzeuge auf den KTW des Ortsvereins zurück. Daraufhin galt es eine gestürzte Person in der Scherer-Passage zu versorgen und ins Krankenhaus zu transportieren.

Trotz dieser Notfälle war die Lage während des Trödelmarktes erwartungsgemäß ruhig, so dass lediglich kleinere Blessuren versorgt werden mussten.

Auf Europameisterschaften vorbereitet

Drei Wochen vor Beginn der Europameisterschaftsläufe Moto-Cross in Ohlenberg vom 19.-21. August 2011 haben 10 Helfer des DRK Ortsvereins Linz den Ernstfall trainiert. Bei einer praktischen Übung im Rahmen der regulären Fort- und Weiterbildung, die ganzjährlich an den Dienstabenden stattfindet, wurde die Versorgung eines Wirbelsäulenverletzten direkt auf der Moto-Cross-Strecke geprobt. Hierbei wurden erstmals eigens für diesen Einsatz angeschaffte, universell einstellbare HWS-Immobilisationskragen, die nach einem Unfall die verletzte Halswirbelsäule gegen Bewegungen während der Rettung schützen, eingesetzt. Diese neuen Modelle des Typs Ambu Perfit ACE ® bieten den Vorteil besser an die Halslänge der Verletzten angepasst werden zu können, sodass eine optimale Stabilisierung gewährleistet ist.

Weiterhin testeten die DRK-Helfer die Befahrbarkeit neuer Rettungswege, die durch den Umbau der Moto-Cross-Strecke entstanden sind, sowie die Möglichkeit Sanitätsstellen an der Strecke zu errichten.

Zusammen mit der Feuerwehr Kasbach-Ohlenberg und der DRK Ortsvereine aus dem gesamten Kreisgebiet stellt der DRK Ortsverein Linz jedes Jahr mit über 60 Einsatzkräften über drei Tage die sanitätsdienstliche Absicherung der Europameisterschaftsläufe sicher.

5. Senioren-Schiffstour erneut erfolgreich

Bereits zum 5. Mal unterstützte der DRK Ortsverein Linz die drei Linzer Seniorenheime bei der Durchführung einer Schiffstour nach Bonn. Insgesamt 61 Bewohner und 26 Begleitpersonen galt es von den drei Linzer Seniorenheimen (Linzer Berg, Seniorenresidenz, VG-Heim) vormittags zum Rhein und nachmittags wieder zurück zu transportieren. Um diese große logistische Aufgabe durchführen zu können, hatte sich das Linzer DRK Unterstützung aus Vettelschoß, Bad Hönningen und Dierdorf organisiert. Hierdurch standen insgesamt 5 DRK-Fahrzeuge zur Verfügung, welche teilweise die Möglichkeit bieten, Rollstühle sicher zu transportieren.

Für die Teilnehmer bot die Schiffstour eine willkommene Abwechslung zum Heimalltag, so konnte bei Kaffee und Kuchen z.B. die schöne Aussicht auf Rolandsbogen, Drachenfels und Co. genossen werden.

Nachdem gegen 18:00 Uhr die letzten Bewohner wieder nach Hause gebracht waren, konnten alle beteiligten Helfer auf Einladung des Seniorenheims der Verbandsgemeinde den Tag bei einem Imbiss Revue passieren lassen.

SEG-Einsatz: 1 Tote auf A3

Am Freitag morgen um 3:45 wurde die SEG-Sanität, deren Kräfte unter anderem durch den DRK OV Linz gestellt werden, zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn 3 in Höhe Anschlussstelle Neustadt/Wied alarmiert. Laut ersten Ermittlungen scheint der Fahrer eines Kleinbusses in Sekundenschlaf gefallen und daher auf einen LKW aufgefahren zu sein. Beim Eintreffen der SEG-Kräfte waren die 7 betroffenen Insassen bereits durch Feuerwehr und Rettungsdienst versorgt, so dass lediglich der Abtransport in die umliegenden Krankenhäuser unterstützt werden musste. Für die Beifahrerin des Kleinbusses kam allerdings jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Gegen 05:00 Uhr konnten alle SEG-Kräfte wieder in die Unterkünfte einrücken und den Einsatz beenden.

Weitere Informationen und Bilder können der Regional-Presse bzw. den Pressemitteilungen von Polizei und Feuerwehr entnommen werden:

www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Frau-stirbt-bei-Unfall-auf-der-A3-_arid,276830.html

www.polizei.rlp.de/internet/nav/6aa/6aa70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=3422093f-897d-0131-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=10&press=true.htm

www.feuerwehr-neustadt-wied.de/VU%20BAB%2011-07-15

DRK Linz an Chemieschutzübung beteiligt

Mitglieder des DRK Ortsvereins Linz unterstützen am Samstag den 02.07.11 den Gefahrstoffzug der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Linz bei einer Chemieschutzübung. Als Übungslage wurde ein undichter Ammoniaktank auf einem LKW-Anhänger angenommen. Feuerwehreinheiten aus der gesamten Verbandsgemeinde wurden daraufhin zur „Unglücksstelle“ nach Dattenberg alarmiert, um den verletzten Fahrer zu retten und ein weiteres Austreten des Ammoniaks zu verhindern.

Die Einsatzkräfte des DRK Ortsvereins wurden einerseits zur Absicherung der Feuerwehrkräfte eingesetzt, da das Arbeiten mit Chemieschutzausrüstung eine hohe Belastung an Kreislauf und Kondition der Träger der Schutzanzüge darstellt. Andererseits waren die Kräfte auch in das Übungsszenario eingebunden. So galt es unter Leitung des Kreisfeuerwehr- und Leitenden Notarztes Dr. Markus Bleckwenn den „verletzten“ Fahrer und die im Einsatz „verletzten“ Feuerwehrleute vor Ort zu versorgen und fiktiv ins Krankenhaus einzuliefern.

Die Übung ist wieder einmal ein Beweis für die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK, von der nicht nur die Organisationen, sondern im Einsatzfall auch die Linzer Bevölkerung profitiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einsatzreiches Wochenende

Ein einsatzreiches Wochenende stand den Sanitätern des DRK OV Linz über Christi Himmelfahrt bevor: Vier verschiedene teils überregionale Dienste mit mehreren Schichten galt es sanitätsdienstlich zu besetzen.

Bereits am Mittwoch begann die Großveranstaltung Rock am Ring, bei der auch das DRK des Kreises Neuwied vertreten war. Insgesamt 210,5 Helferstunden wurden allein durch das Linzer DRK auf dem Campingplatz C3 erbracht, wo zeitweise bis zu 350 Patienten durch 10 Helfer in 12 Stunden behandelt werden mussten.

Allerdings fanden auch in Linz diverse Veranstaltungen, wie das Jugendfußballtunier des VFB Linz statt. Auch dort waren zeitweise bis zu drei Sanitäter im Einsatz, um kleinere Blessuren der Sportler und Besucher fachgerecht zu versorgen.

Über eine Demonstration einer patientengerechten Rettung nach einem Verkehrsunfall konnten sich am Donnerstag die Besucher des Internationalen Drehorgelfestes freuen. Gemeinsam mit der Feuerwehr Linz wurde eine Schauübung abgehalten, bei der die Zuschauer alle wichtigen Handgriffe erklärt und vorgeführt bekamen, die in einer solchen Situation nötig sind.

Als wäre dies prinzipiell nicht schon genug für einen einzelnen Ortsverein, so wurden zusätzlich noch die Vettelschoßer Kollegen in Windhagen unterstützt: Beim Tag der offenen Tür der Firma Wirtgen versorgte ein Sanitäter des OV Linz zusammen mit Kollegen aus Vettelschoß, Waldbreitbach und Asbach vorwiegend Kinder, welche sich beim Rundgang über das Werksgelände kleinere Verletzungen zugezogen haben.

Zusammenfassend bleibt die Gesamtbilanz für dieses Wochenende zu ziehen: 8 Einsatzkräfte erbrachten zusammen 210,5 Helferstunden, davon über die Hälfte für Einsätze außerhalb des regulären Einsatzgebietes des DRK OV Linz – eine bemerkenswerte Leistung.

 

Sanitätsdienst Trödelmarkt

Anlässlich des 69. Antik- und Trödelmarktes am 14. Und 15. Mai in der Linzer Altstadt stellte der DRK-Ortsverein Linz auch dieses Mal wieder die sanitätsdienstliche Betreuung der Besucher und der Anwohner sicher.

Aufgrund des eher regnerischen Wetters war die Einsatzlage erwartungsgemäß sehr ruhig. Die eingesetzten Sanitäter hatten nur eine Hilfeleistung zu erbringen. Trotzdem standen an beiden Tagen jeweils 6 Sanitäter bereit, um ggf. eine qualifizierte Erstversorgung einzuleiten.

Problematisch war lediglich das Verhalten einzelner Personen, die Absperrungen versetzt und durch ihr rücksichtloses Falschparken Rettungswege blockiert haben. Dies ist nicht nur verboten, sondern auch extrem gefährlich, da so riskiert wird, dass die Helfer nicht schnell genug zum Einsatzort gelangen und somit Patienten unnötig zu Schaden kommen können.

Die schon oft erprobte Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Organisationen (Feuerwehr Linz, Ordnungsamt, Rettungsdienst) funktionierte hingegen reibungslos und war von gegenseitiger Unterstützung geprägt. So wurde die Linzer Rettungswache z.B. mit 2 Funkgeräten des Ortsvereins ausgerüstet, um die Kommunikation im Einsatzfall zu erleichtern.

Zusammenfassend sei nochmals allen Helfern gedankt, welche in ihrer Freizeit insgesamt 87 Helferstunden geleistet haben, um diese Veranstaltung zu ermöglichen.

 

SEG-Tag in Linz

100 ehrenamtliche Retter beim kreisweiten Ausbildungstag in Linz

Im April 2011 fand wieder ein kreisweiter Ausbildungstag für die Schnelleinsatzgruppen des DRK un der Malteser statt.

In Fachvorträgen und Gruppenarbeiten wurden dieses mal konkrete Szenarien wie die Einrichtung einer Notfallverpflegungsstelle erarbeitet. Auch die Evakuierung von Menschen mit verschiedenen Behinderungen, z.B. Erblindung oder der Transport von Rollstuhlfahrern wurde eingeübt.

Auch der Spaßfaktor und die Kooperation der einzelnen Helfer untereinander sollte nicht zu kurz kommen. Bei verschiedenen Spielen konnten die freiwilligen Helfer Teamgeist und organisatorisches Geschick unter Beweis stellen.

Abgerundet wurde der Tag durch einen KFZ-Marsch nach Fernthal, wo der gemeinsame Jahresrückblick für 2011 gefeiert wurde.

 

 

 

 

 

 

Das DRK Linz blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2010 zurück

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des DRK Linz wurde wieder deutlich, wie vielseitig der Dienst in dem Ortsverein ist. Das Aufgabenspektrum erstreckt sich u.a. von den Sanitätsdiensten bei Festen und Veranstaltungen über die Breitenausbildung in Erster Hilfe,  die Hilfe bei Blutspenden bis zu Begleitung von Senioren bei Reisen.

Schon traditionell wurde auch im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde eine Schiffstour für 80 Senioren organisiert. Durch den Einsatz verschiedener Rollstuhl- Transportfahrzeuge auch von befreundeten DRK-Ortsvereinen konnten die Bewohner sicher zur Anlegestelle gebracht werden und so einen fröhlichen Tag erleben.

Wie in den vergangenen Jahren unterstützen Helfer des DRK Linz bekannte Großveranstaltungen wie Rock am Ring oder auch Nature One. Auch bei der Katastrophe der Loveparade waren Helfer des DRK Linz vor Ort im Einsatz.

Neu für den Ortsverein ist die rege Einbindung von Helfern aus Linz in den Schnelleinsatzgruppen Sanität des Katastrophenschutzes. In dieser Einheit sind Freiwillige organisiert, die bei größeren Schadensfällen, wie z.B. den Bränden im Altenheim und in der Linzer Altstadt im Winter 2009/2010 den Rettungsdienst und die Feuerwehr unterstützen.

Weiterhin im Programm ist das „begleitete Reisen“ in Zusammenarbeit mit dem DRK Köln. Hierbei handelt es sich um Reisen, die von geschultem Rotkreuz- Personal begleitet werden. Es gibt Kur- und Erholungsreisen, bei denen die Erholung und Entspannung im Vordergrund steht, aber auch Aktiv- und Erlebnisreisen für die aktiveren Reisegäste, die viel erleben wollen.

Dazu kommen Helferdienste bei den mittlerweile fünf Blutspendeterminen, die Durchführung von über 20 Erste-Hilfe- Lehrgängen, Fahrzeugwartung, Materialpflege usw., so dass im Jahr 2010 an mehr als 160 Tagen 5532 Stunden ehrenamtliche Arbeit vom DRK Ortsverein Linz geleistet wurde.

 

Seniorenausflug in den Kölner Zoo

Auch in diesem Sommer konnte das Seniorenheim Linzer Berg mit Hilfe des DRK Linz einen Ausflug in den Kölner Zoo durchführen.

Gemeinsam mit den Ortsvereinen Bad Hönningen und Dierdorf und den Begleitern des Seniorenheims waren genügend Fahrzeuge und Helfer für alle Teilnehmer, auch für die Rollstuhlfahrer, vorhanden. Dieses Jahr machten keine Hitzerekorde die Fahrt beschwerlicher, so dass Dank der guten Organisation seitens des Seniorenheims mit Picknick der fröhlichen Ausgelassenheit aller Teilnehmer nichts im Wege stand.

30 DRK-Kräfte aus dem Kreisgebiet bei der Loveparade – auch zwei Linzer Helfer mit dabei

Kreis Neuwied/Duisburg – 30 Einsatzkräfte aus dem Kreis Neuwied standen in Duisburg zur Bewältigung von Großschadenslagen in Bereitschaft – dass diese tatsächlich so schnell eintritt hatte zu Beginn niemand gedacht. Auch zwei Linzer Helfer waren mit vor Ort, einer zusammen mit zwei weiteren Kollegen sogar mit als ersteintreffende Kräfte im Tunnel.

Die Bilder die sich gerade diesen Einsatzkräften boten, erinnerten an kriegsähnliche Zustände, überall zwischen dem Unrat auf dem Boden lagen Schwerverletzte und teils reanimationspflichtige Patienten, auch Leichen waren in dem Chaos zu erblicken. Diese Eindrücke gilt es jetzt für die Einsatzkräfte zu verarbeiten, wobei sich nicht nur die exzellente Arbeit der Notfallseelsorger in Duisburg, sondern vielmehr auch die Möglichkeit zu Gesprächen mit Kameraden als extrem hilfreich erweist.

Diese Eindrücke blieben den anderen 27 Einsatzkräften glücklicherweise erspart. Sie wurden zunächst als Reserve vorgehalten, bis sie zusammen mit anderen Einheiten gegen 17:00 auf der gesperrten A 59 einen Behandlungsplatz errichteten, um von dort aus die medizinische Versorgung der Besucherströme, die später über die Gegenfahrbahn geleitet wurden zu sichern.

Aufgrund des überlasteten Mobilfunknetzes, erreichten die Helfer erst auf dem Rückweg am frühen Sonntagmorgen die vielen SMS von Freunden und Verwandten, welche besorgt versucht haben Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Gerade diese Sorge und Bestürzung über die Vorfälle bei der Loveparade und die Sorge um die dort eingesetzten Helfer seitens des eigenen Umfeldes zeigen die Wertschätzung der Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die unbezahlt ihre Freizeit opfern, um anderen zur Hilfe zu kommen. Dieser Umstand hilft ebenfalls bei der Bewältigung der traumatischen Ereignisse die sich während dieser Veranstaltung ereigneten – einer Veranstaltung die ganz anders hätte verlaufen sollen.

Gemeinsam Schiffstour organisiert

Linz – Die bewährte Zusammenarbeit zwischen dem Seniorenbeirat der VG Linz und dem DRK Ortsverein Linz bescherte 77 Bewohnern der Linzer Altenheime erneut einen abwechslungsreichen Tag.

Bereits ab zehn Uhr waren insgesamt 10 Helfer des DRK unterwegs um die Senioren aus den Altenheimen abzuholen und zum Rhein zu bringen. Aufgrund der unerwarteten, starken Regenfälle mussten sich diese zunächst unter den Viadukten gedulden, bis die MS „Rheinprinzessin“ vor Anker ging. Das Einschiffen hingegen verlief planmäßig, so dass es gegen 12.15 Uhr hieß „Leinen los“. Auf dem Weg nach Bonn zeigte sich Petrus gnädig und bescherte bestes Ausflugswetter, so dass man die herrliche Aussicht vom Schiff genießen oder interessanten Gesprächen der Tischnachbarn beiwohnen konnte. Für das leibliche Wohl war auch diesmal durch die „Bordplatte“ bestens gesorgt. Nachdem die Rheinprinzessin gegen kurz nach vier Uhr nachmittags wieder in Linz festgemacht hatte, startete für die zahlreichen Helfer der Ortsvereine Linz, Vettelschoß, Bad Hönningen, und Dierdorf der zweite Teil der Herausforderung: Es galt 77 Senioren, darunter 31 Rollstuhlfahrer wieder sicher zurück in ihre Altenheime zu bringen. Hierzu waren die vier Behindertentransportwagen (BTW) und die zwei Mannschaftstransportwagen (MTW) fast zwei Stunden im Dauereinsatz.

Abschließend waren sich alle Beteiligten einig: Die viele Arbeit hat sich für den schönen Ausflug gelohnt, so dass dieser im nächsten Jahr sicherlich erneut stattfinden wird.

Ein Dank an dieser Stelle auch an den DRK-Ortsverein Niederbieber, der uns wie jedes Jahr ein Fahrzeug zur Verfügung stellte, sowie an Herrn Doetsch vom Altenheim der VG Linz für die Verpflegung der Helfer!

 

Linzer Einsatzkräfte bei Nature One

Linz/Kastellaun – Vier Einsatzkräfte des DRK Ortsvereins unterstützten in der Nacht zum Sonntag die Kollegen des Kreisverbands Rhein-Hunsrück bei der Durchführung des Sanitätsdienstes im Rahmen der Nature One.

Das Einsatzgebiet der Linzer Helfer umfasste hauptsächlich die Versorgung im Betreuungsbereich des Sanitätszeltes, zudem war ein Sanitätshelfer zusammen mit Kollegen aus Altenkirchen im Streifendienst direkt auf dem Festivalgelände unterwegs, um Hilfsbedürftige aufzufinden und weiterer medizinischer Versorgung zuzuführen. Während der 12 h Schicht von Samstag auf Sonntag wurden viele hauptsächlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Patienten untersucht, betreut und versorgt, während die Festivalbesucher nur einige Meter entfernt den Hauptabend der Veranstaltung genossen und bis Sonnenaufgang und teils auch noch länger feierten. Insgesamt wurden durch DRK-Kräfte aus ganz Rheinland-Pfalz an dem Wochenende auf der ehemaligen Raketenbasis über 1200 Hilfeleistungen erbracht.

 

 

 

DRK Linz bei Rock am Ring

Linz/Nürburgring – Wie bereits in den vergangenen Jahren meldeten sich Linzer Rotkreuzler freiwillig zum Großeinsatz am Nürburgring. Wetterbedingt waren diesmal mehr Einsätze zu bewältigen.

Die drei Linzer Helfer waren an einer Unfallhilfsstelle auf dem Campingplatzgelände eingesetzt, welche mit weiteren Sanitätern aus dem ganzen Kreis Neuwied gemeinsam betrieben wurde. Insbesondere während der Schicht von Samstagnacht bis Sonntagnachmittag wurde mit 123 Hilfeleistungen an dieser ein interner Einsatzrekord aufgestellt. Aufgrund des extrem sonnigen Wetters waren diesmal vor allem Sonnenbrände, Hitzeerschöpfungen, Sonnenstiche und Kreislaufprobleme zu versorgen, aber auch die typischen Verletzungen, wie Bänderverletzungen nach Umknicken des Fußes oder Wunden aller Art an den verschiedensten Körperstellen, sowie Alkoholvergiftungen waren nicht selten. Zusammen mit Kollegen aus dem ganzen Landesverband wurden insgesamt ca. 8500 Hilfeleistungen erbracht, welche in 865 Fällen mit einem Transport in umliegende Krankenhäuser endeten.

Weitere Informationen über den Großeinsatz zu Rock am Ring, sowie Fernsehbeiträge finden sie bei den Kollegen des DRK-Kreisverbands Ahrweiler:

http://www.kv-aw.drk.de/intern/multimedia/mediathek-zu-unserem-einsatz-bei-rock-am-ring-2010

 

 

Helfer machen sich fit für den Ernstfall

100 ehrenamtliche Retter beim ersten kreisweiten Ausbildungstag - Der OV Linz ist mit fünf Helfern dabei.

Im Kreis Neuwied haben sich bisher zum Glück noch keine großen Katastrophen ereignet. Dennoch bereiten sich freiwillige Helfer immer wieder auf den Ernstfall vor.

Um für einen möglichen Notfall bestens gerüstet zu sein, bereiten sich die Helfer regelmäßig in unterschiedlichen Übungen und Schulungen auf ihre Einsätze vor. Jetzt fand erstmalig ein kreisweiter Ausbildungstag für die Schnelleinsatzgruppen in Neustadt statt.

Am Beispiel eines fiktiven Einsatzes sollten in Fachvorträgen und Gruppenarbeiten wichtige Fragen zum Ablauf eines Notfalls geklärt werden. Was bedeutet die Alarmierung konkret für jeden Einzelnen, und was gilt es zu beachten? Dürfen die Einsatzkräfte im Privatauto über rote Ampeln fahren, um schneller helfen zu können? In einem abwechslungsreichen Programm sollten diese und andere wichtige Fragen geklärt werden.

Auch der Spaßfaktor sollte bei diesem Ausbildungstag nicht zu kurz kommen, so wurden einige Inhalte in einem Quizspiel vermittelt.

Auch die Kooperation der einzelnen Helfer untereinander sollte gefördert werden. Bei verschiedenen Spielen konnten die freiwilligen Helfer Teamgeist und organisatorisches Geschick unter Beweis stellen.

 

In einem großen Konvoi mit rund 20 Einsatzfahrzeugen fuhren die Helfer von Neustadt durch das Wiedtal nach Hausen. Bei der Abschlussveranstaltung sollte noch einmal das vergangene Jahr betrachtet werden.

Im vergangenen Jahr brachten die ehrenamtlichen Helfer der Schnelleinsatzgruppen (SEG) im Kreis Neuwied für den Bereich Katastrophenschutz mit Einsätzen, Übungen und Fortbildungen exakt 3185 Stunden auf. Zu 13 Akuteinsätzen wie etwa den Bränden in den Altenheimen Bad Hönningen und Linz rückten die Freiwilligen des DRK und Malteser Hilfsdienstes aus, um den Rettungsdienst vor Ort zu unterstützen, Hilfsbedürftige zu betreuen oder Betroffene und Einsatzkräfte zu verpflegen.